AHjourney

Belgien 04-2011

Wie schon das Jahr zuvor besuchten wir Belgiens Unterwelt über Ostern. Bei herrlichstem Wetter verbrachten wir 4 tolle Tage unter, und über der Erde. Reseau de Frenes
Am Freitag brachen Susi und ich in Herrgottsfrühe Richtung Namur auf. Nach kurzem Suchen fanden wir unseren ersten Höhleneingang, nebst schönem Zeltplatz. Hier stärkten wir uns noch einmal und machten uns auf, die Galerie de Sources zu besuchen.
Nachdem wir den Schlüssel erst vergeblich an einem falschen Eingang versucht hatten, fanden wir kurz darauf das richtige Loch, und siehe da; der Schlüssel passte! So wurde der obere, schöne Teil der Höhle von uns befahren.

Reseau de Frenes

Am nächsten Morgen trafen wir uns mit Jacques, der uns durch das Reseau de Frenes führet. Der über 60. jährige Höfo zeigte uns gut fünf Stunden lang das Unterirdische Reseau. Hierbei sei erwähnt, dass wir zeitweise Mühe hatten ihm zu folgen, den er legte ein mords Tempo vor. Am Abend kehrten wir wieder zu unserem Zeltplatz an der Lasse zurück. Die Schlatze wurden gewaschen, und der Grill angeschürt…

Kanufahren und Trou du Nou-Moulin

Nachdem es gestern 27 °C hatte, beschlossen wir das phantastische Wetter zu nutzen und Tagsüber mittels Kajak die Lesse zu befahren. Kanufahren auf der Lesse Der Verleiher war keinen Kilometer von uns entfernt, und so saßen wir bald in einem Zweierboot und paddelten die Lesse entlang. Der ruhige Fluss schlängelt sich 12 Km durch ein schönes Tal bis er in der Meuse bei Anseremme, Namur mündet.
Gegen 17 Uhr machten wir uns auf, die Trou du Nou-Moulin zu befahren. Durch gewaltiges Blockwerk suchten wir unseren Weg, der uns über große Hallen und schließlich in ein trockenes Bachbett führte. Um den Rundweg komplett zumachen, ist es nötig sich durch einen engen Schluf zu zwängen, der voll mit Wasser steht…

Poudinghue de Malmédy in der Trou Ouzer

Die Trou Ouzer hat mit 458 Metern über Meeresspiegel Belgiens höchsten Eingang. Der Schacht besticht durch den sogenannten Poudinghue Trou Ouzer de Malmédy. Dieses weltweit einmalige Konglomerat Gestein besticht durch seine rote Farbe, und die Kieselsteine, die überall in die Wand ‚eingebacken’ sind.
Über eine sportliche Umsteigstelle folgt man dem Seil an den Boden des gut 35 Meter tiefen Schachtes. Nach erkunden einer Galerie kann man sich entscheiden, einen weiteren Schacht mit 30 Metern zu bezwingen. Allerdings muss an sagen, dass die Weite dieses Schachtes auf mindestens 20 Metern der, der Fellner Doline gleicht, weshalb er auch nicht komplett befahren wurde. Am Abend ging dann unser schöner Kurztrip nach Belgien zu Ende.
 
 

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