AHjourney

Hirlatzhöhle 02-2013

die erste größere Höhlentour dieses Jahr führte mich auf eine Forschungstour in die größte Halle im Dachstein.
Zusammen mit der englischen Dachsteintruppe machte ich mich auf in die Hirlatzhöhle, die mit knapp über 100 Km eine der längsten Höhlen Österreichs ist.  Die Tour hatte zwei Ziele: Joel und Martin wollten durch den Oasen- Siphong in der Sahara tauchen um die von ihnen gefundenen Gänge weiter zu erforschen, während wir Anderen von der Untertischkathedrale aus, eine trockene Verbindung über den 200m langen Siphong suchen. Außerdem stand natürlich auch Photographieren auf der Liste. Schließlich sollte es die erste Bewährungsprobe meiner neuen Pentax K-5 II werden…

Der Zustieg

Die geplante 5 Tagestour mussten wir, verletzungsbedingt, auf 4 Tage UntertischKathedrale verkürzen, was den Tauchgang unmöglich machte, also war das Hauptziel nun der Vorstoß über die Untertischkathedrale. Auch ich musste umdenken, hatte ich vorher einen ganzen Tag mit 4 Leuten für die Bilder in der Untertischkathedrale, blieb mir nun nur noch der Vorstoßtag, mit 2 Helfern. Bis zur Sahara ‚wandert‘ man durch gigantische Gänge, die teilweise ein 12 Sekunden langes Echo erzeugen können (Echokluft) nur der trockene Einstieg in die gewaltige Sahara mit ihrem 350 Meter Schlot ist an einer kurzen Stelle ein Enger Schluf.

UntertischKathedrale

Der Weg von hier aus zur Untertischkathedrale ist allerdings alles andere als groß. Knappe zwei Stunden schluft man einen verlehmten phreatischen Gang, unterbrochen von diversen, kurzen Seilstrecken, bis man endlich aus dem Dach 40m in die gewaltige Kathedrale abseilt. Die knappe Zeit, und die schiere Größe machen mir das Photoraphieren denkbar schwer, bis ich schließlich kapituliere, es ist einfach nicht möglich mit zwei unerfahrenen Helfern ernsthaft Bilder machen zu wollen. So kehre ich ziemlich frustriert, aber mit der Erkenntnis Walkie-Talkies anschaffen zu müssen in die Sahara zurück.

Photographieren in der Sahara

Auch hier stellt sich das Problem mit der Kommunikation, denn was nützen eine Menge Leute, wenn man sie nicht richtig koordinieren kann? So dürftig die Umstände sind, die neue Kamera funktioniert gut! Schon Während des photographierens durfte ich feststellen, dass die Autofokus Funktion der K-5 II deutlich verbessert wurde , aber erst zuhause am Computer konnte ich das ganze Potential der Kamera sehen; die Bilder sind wesentlich brillanter und benötigen weit aus weniger Nachbearbeitung als die ihres Vorgängers! Alles in allem ein, wenigstens aus phototechnischer Sicht, sehr gelungener Trip in eine atemberaubende Höhle.

One Thought on “Hirlatzhöhle 02-2013

  1. Pingback: Hirlatzhöhle 02-2015 | AHjourney

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Post Navigation