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Systemtest in Frankreich

Auch wenn sich in letzter Zeit nicht viel auf der Internetseite getan hat, waren wir doch aktiv…

Neuigkeiten

Seit Ende Juni habe ich einen neuen Kamera-Body: Die Pentax K-1.
Wie Pentax-üblich ist sie mit ihren zig Dichtungen bestens für den Kampf gegen Höhlenlehm und Co. ausgerüstet. Neben technischen Spielereien, ist es vor allem der Vollformat-Sensor, der den Unterschied macht. Die ersten Ergebnisse sprechen, wie ich finde, eine klare Sprache.
Neben neuen Blitzbirnen Auslösern gibt es nun auch ‚Blitz-Taschen‘ die das Fotografieren in der Höhle erleichtern (Einzelheiten dazu bald auf AHjourney.de).

Tests in Frankreich

Kurzentschlossen haben wir uns für einen System-Test ins Französische Jura aufgemacht. Nachdem also für unseren 4 Tages Trip eine ausreichend gute Ausrede gefunden ward, konnte es guten Gewissens losgehen. Zwei Klassiker standen auf unserem Programm:
Die 210m tiefe Gouffre de la Légarde, und die Pourpevelle. Allerdings folgten wir in letzterer nicht den ‚touristischen Pfaden‘, sondern begaben uns in den wenig besuchten Nordteil.

2014-04-franz-jura_003 die Légard

mit ihrem –nahezu- alpinem Hauptschacht eignete sich hervorragend zum Training am Seil. Zu dritt sind die Abstiege allerdings schwer abzulichten.
Am Fuße der untersten Halle zwängten uns dann durch den engen Schluf um in die untere Etage zu gelangen. Die Mühen wurden mit herrlichen Sinterformationen und ein paar schönen Photos belohnt.

eine Querung

Am nächsten Tag stand dann die Pourpevelle an. Zwar war es theoretisch trocken genug um den Halbsiphon Richtung Galerie Blanche zu überwinden, aber wir entschlossen uns den Nordteil der Höhle zu befahren.
Anders als im Südteil sind hier keine Bühler verbaut, und so wird die gut 30m lange Querung über einen 40m Schacht zu einer mühsamen und sportlichen Materialschlacht.
Hat man die Glatte Wand überwunden, steht man in dem ersten von zwei kleinen, mit vielen Sintersäulen ausstaffierten Räumen.
Auch die abenteuerliche Abseilstrecke zum Grunde des Schachtes lohnt sich:
Nach etlichen Metern in einer engen Spalte weitet sich die Kluft zu einem großem Raum, in den man freihängend einseilt.
Hier erwarten den Befahrer ein kleiner Wald aus Sintersäulen, große Laugungsprofiele und unberührten Tropfsteine.

ein Fazit

Kurtz gesagt, mal wieder eine herrliche Tour mit beeindruckenden Höhlen.
Ach ja, die Technik hat sich erwartungsgemäß gut geschlagen ;D



Danke an
Julia und Lukas (HKFS)

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